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Die Banken- und Finanzkrise hat deutlich gezeigt: Anlageformen wie Investmentfonds und Aktien sind mit hohen Risiken verbunden. Selbst die Profis der Branche haben mit ihren so genannten Flaggschifffonds zum Teil Schiffbruch erlitten. Aber wo soll der Anleger sein Geld in der Krise anlegen oder einfach nur sicher parken? Tagesgeld hat sich trotz angeschlagener Banken und fallender Zinsen für den Kleinsparer als sinnvolle Alternative bewährt.
Im Vergleich zum Festgeld oder traditionellen Sparkonto bietet ein Tagesgeld-Konto etliche Vorteile: Es gelten keine Kündigungsfristen, die Zinsen liegen meist höher und das Geld ist innerhalb kürzester Zeit wieder verfügbar. Und dank der gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherung ist auch im Ernstfall das Geld nicht verloren. Die Flexibilität hat aber auch ihren Preis: Die Banken passen ihre Zinssätze häufig an die jeweiligen Marktumstände an. Deshalb kann der Zinssatz von einen Tag auf den anderen drastisch sinken – das vormals attraktive Angebot entpuppt sich dann über Nacht als lahme Geldverwahrstelle. Doch trotz des allgemein gesunkenen Zinssatzes bietet das Tagesgeld immer noch eine attraktive Rendite, nicht zuletzt aufgrund der zuletzt drastisch gefallenen Inflationsrate, die die Geldentwertung stoppt. Das bedeutet: Die Geldentwertung durch die Inflationsrate muss nicht mehr von den Guthabenzinsen abgezogen werden, die Realrendite ist so vielleicht sogar noch höher. Impressum |