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RIESTER RENTE

Riester Rente boomt

Die Riester-Rente ist eine Form der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge. Sie hat sich im vergangenen Jahr noch besser entwickelt als erwartet: 1,13 Millionen Neuverträge haben die Deutschen im Jahr 2005 abgeschlossen.

 

Das sind fast viermal so viele wie im Jahr 2004, als nur rund 295.000 neue Riester-Policen gezählt werden konnten. Besonders im letzten Quartal 2005 hat sich die Riester-Rente mit 670.000 Neuverträgen aus Sicht des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sehr positiv entwickelt.

 

Kein Wunder: Durch hohe staatliche Zulagen und Steuervorteile ist die Rendite der Riester-geförderten Privatrente herkömmlichen Altersvorsorgeprodukten deutlich überlegen, das gilt besonders in Zeiten anhaltend niedriger Guthabenzinsen. Viele wollten deshalb noch die Förderung für 2005 mitnehmen.

 

Wer in den kommenden Monaten einen Riester-Vertrag abschließt, sichert sich die Förderung für das ganze Jahr 2006. Gegenwärtig gibt es 114 Euro Grundzulage für jeden Versicherten und 138 Euro zusätzlich für jedes Kind von Vater Staat geschenkt. In 2008 steigt der Förderbetrag sogar auf 154 Euro je Versicherten und 185 Euro je Kind.

 

Das Riester-Sparen lohnt sich übrigens auch für Ältere: Wer beispielsweise in zehn Jahren in Ruhestand geht, kann es bei einem Bruttogehalt von jährlich 25.000 Euro und einem Jahresbeitrag von zur Zeit 750 Euro einschließlich Zulagen noch auf mehr als 100 Euro lebenslange Zusatzrente bringen.

 

Sinnvoll für Riester-Sparer der Generation 50plus sind vor allem klassische Versicherungsprodukte und Banksparpläne, die Chancen von Verträgen, deren Überschüsse in Aktien fließen, werden angesichts der zögerlichen Erholung an den Börsen erst auf lange Sicht wirksam.

 

Für junge Riester-Fans kann gerade das allerdings ein Vorteil sein: Wenn die Überschüsse ihrer Privatvorsorge heute in Aktien investiert werden, bestehen gute Chancen, durch Kursgewinne später zusätzliche Rendite einzustreichen.


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In den privaten Krankenversicherungen kann man aus völlig unterschiedlichen Tarifen auswählen, wobei der gesetzlich verankerte Basistarif die medizinische Grundversorgung für die unteren Einkommensgruppen sicher stellt. Für Versicherte mit höheren Einkommen stehen verschiedene Wahltarife zur Auswahl, die man einzeln vertraglich sichern oder miteinander kombinieren kann. Je nach ausgewählter Zusatzleistung wird ein Beitrag ermittelt, der aber im Gegensatz zum Basistarif der privaten Krankenversicherer und der Pflichtversicherung in der Gesetzlichen auch persönliche Merkmale und Risiken mit berücksichtigt. Vergleichen lohnt sich hier auf jeden Fall, denn die Unterschiede beim geforderten Beitrag sind sehr deutlich. Wer sich für eine private Krankenversicherung entscheidet, sollte aber auch wissen, dass Familienangehörige ohne eigenes Einkommen hier nicht beitragsfrei mitversichert werden können, wie das beispielsweise bei einer freiwilligen Versicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse der Fall ist.


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